HP hat auf der CES 2026 etwas vorgestellt, das auf den ersten Blick nach ganz normaler Full-Size-Tastatur aussieht – bis man merkt: Das ist ein kompletter Windows-PC. Monitor anschließen, Strom dran, los geht’s. Ein Setup, das vor allem im Büroalltag spannend ist, wenn Schreibtische geteilt werden oder man einfach weniger Kisten herumstehen haben will.
Und irgendwie ist das auch ein kleines Back-to-the-roots: Wer früher schon mal einen Commodore VIC-20, C64 oder C128 auf dem Tisch hatte, kennt das Prinzip „Computer in der Tastatur“ nur zu gut – damals mit anderem Soundtrack, heute mit deutlich mehr Rechenleistung.
Drin steckt je nach Ausführung aktuelle Hardware mit AMD Ryzen AI (Ryzen AI 300-Serie). HP zielt klar auf Business-Szenarien, also ordentlich Leistung im kompakten Format. Bei den Konfigurationen sind bis zu 64GB RAM und bis zu 2 TB SSD im Gespräch – genug Luft für Multitasking, vieleTabs (wir kennen das alle) und anspruchsvollere Workloads.
Auch beim Kabelthema kann das Konzept punkten: Viele Business-Monitore funktionieren inzwischen als USB-C-Dock – und es gibt sogar Modelle, bei denen Ethernet direkt im Bildschirm steckt. Dann läuft das Netzwerk praktisch „über den Monitor“, ohne dass man zwingend noch eine separate Dockingstation dazwischen braucht.
Einen groben Zeitplan hat HP ebenfalls genannt: Start ab März 2026, Preise sollen hoffentlich vor dem Start folgen.
